Trotz allem, was ich in mehr als 55 Jahren im Dienst gesehen habe, hat mich das, was ich im letzten Jahr erlebt habe, zutiefst berührt. Einiges davon kann ich immer noch nicht verarbeiten.

Von der Beantwortung von Aufrufen, in die Ukraine zu gehen, wo Leichen auf den Straßen lagen, kleine Mädchen
von einmarschierenden Soldaten vergewaltigt wurden und Kindergruppen entführt und
grausam gefoltert wurden ...

Als wir im Oktober den herzzerreißenden Anruf erhielten, dass ein Leiter unseres Sonntagsschulprogramms
im Gazastreifen getötet wurde, fanden wir ein kleines Mädchen, das in den Trümmern eines zerstörten Gebäudes kauerte, verlassen und unter Schock stehend, und sie konnte uns nicht einmal ihren Namen sagen. Da sie
nicht sagen konnte, beschloss ich, ihr den Namen Mary zu geben. Sie war sehr krank, und obwohl unsere Bemühungen sie zwar nicht retten konnten ,verließ sie diese Welt in dem Wissen, dass Jesus sie liebt.

Dieses Erlebnis drückt auf dein Herz, mein Freund. Es wird dir die Eingeweide herausreißen. Aber ich mache weiter, weil es
Realität ist, dass Kinder überall auf der Welt in Not sind.

Ich habe im vergangenen Jahr noch etwas anderes erlebt. Ich konnte mehrere Partner treffen und ihnen persönlich danken. Treue Männern und Frauen, die über Jahrzehnte hinweg „Fußabdrücke“ im Leben von Hunderttausenden von Kindern hinterlassen haben.

Und dank der treuen Gebete und der Unterstützung von Freunden wie Ihnen sind wir in unserem 44.
Jahr und bewirken immer noch etwas! Sie helfen uns, den dringenden Bedarf zu decken, wenn wir diesen Kindern das Evangelium bringen - von Angesicht zu Angesicht - und erreichen so jede Woche etwa 500.000 Jungen und Mädchen.

Wenn Sie die Aktualisierungen im beiliegenden Metro-Report lesen, denken Sie daran, dass wir es in keiner Weise
ohne Sie tun könnten. Sie sind Teil jeder kleinen Sache, die wir tun. Ihre Großzügigkeit wird dringend benötigt
um Metro World Child in die Lage zu versetzen, auf die Bedürfnisse von Kindern in Krisen zu reagieren. Bitte helfen Sie soviel Sie können.

Nach all diesen Jahren bin ich immer noch euer Missionar. Ich folge dem Ruf, gehe an die Front, sehe die Bedürfnisse und informiere Sie darüber, wie Sie helfen können, diese Kinder zu erreichen. Ich danke Ihnen aus tiefstem Herzen ... Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie viel Sie mir, den Mitarbeitern und Freiwilligen und vor allem der halben Million Kinder in aller Welt bedeuten.