Metro Story of the Month - Dezember

Sonntagsschule in New York – eine Mitarbeiterin erzählt

Als ich im Herbst 2015 mit dem 4-monatigen Praktikum in New York startete, wusste ich nicht viel über die Arbeit von Metro. Ich hatte das Buch „Verlorene Kinder“ von Pastor Bill Wilson gelesen und nach einigen Jahren spürte ich, wie Gott mir aufs Herz legte, in diesem Dienst mitzuarbeiten. Das Praktikum war super. Ich lernte viel über meine persönliche Beziehung zu Gott und über das Sonntagsschulprogramm. Ich merkte, dass es mein Wunsch war Gott zu dienen und in den vollzeitlichen Dienst einzusteigen. Ich kündigte meinen Job, obwohl ich nicht wusste wie oder wann Gott mich wollte. Aber ich war bereit. Nach einem Jahr ging ich als Vollzeitmitar-beiterin zurück nach New York. Für mich war dies ein riesiger Glaubensschritt, aber Gott gab mir seinen Frieden und hat mich nie im Stich gelassen. Ich danke ihm jeden Tag, dass ich ihm hier dienen darf, denn nur durch seine grosse Gnade bin ich heute hier.
Mit meinem Team bin ich im Gebiet Washington Heights (im Norden von Manhattan) unter-wegs. Hier wohnen hauptsächlich Leute aus der Dominikanischen Republik. Viele Familien leben in extremer Armut. Wegen den geringen Einkommen und den hohen Mietkosten kön-nen sie sich nur sehr kleine Wohnungen leisten. Oder sie teilen sich eine Wohnung mit ande-ren Familien. Einige Kinder haben nicht regelmässig genug zu essen.
Deshalb ist es so wichtig, diesen Kindern zu zeigen, dass sie von Gott geliebt werden, ihnen zu sagen, dass es Hoffnung für ihr Leben gibt und dass Gott einen Plan für jedes einzelne hat.
Und so läuft unsere Arbeit ganz praktisch: Wöchentlich machen wir Strassensonntagsschule und besuchen die Kinder daheim. Hausbesuche mache ich am liebsten: Die Kinder und ihre Familien einfach zu lieben, sie besser kennenzulernen, sensibel für ihre Nöte zu sein und mit ihnen zu beten. Nach einiger Zeit spüre ich den Einfluss, den Jesus in diesem Quartier hat, sehr. Wenn das Licht scheint, flieht die Dunkelheit.

Eines Tages sagte eine Mutter zu mir: “Meine Kinder erhalten keinen Besuch. Du bist die ein-zige Person, die jede Woche kommt und Zeit mit ihnen verbringt. Wenn du hier bist, bringst du Licht und Freude. Meine Kinder sind nach deinem Besuch anders.“ Ehre sei Gott!

Jeder kann einen Unterschied machen und Anteil nehmen an unserem Dienst! Es ist so wich-tig, für diese Familien, für Metro World Child, die Mitarbeiter und die Praktikanten zu beten.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung. Gott segne Sie.
Marielle aus Frankreich

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